Impressions from Lake Michigan

Die Great Lakes in Michigan sind ein Glücksfall der Natur. Steht man vor einem dieser riesigen Gewässer, erhält man eine Idee davon, wie groß und weit Amerika und die Welt eigentlich sind. Denn die Great Lakes sind kaum mehr Seen – es fühlt sich an wie Ozeane. Und ich habe am Lake Michigan und am Lake Huron, und vor zwei Wochen am Lake Ontario, sogar einen Hauch von Freiheit gespürt: nicht die stumpfsinnig-amerikanische Freiheit, die in einem Rausch von narrow-minded patriotism die Möglichkeiten dieses Landes preist. Sondern ihr Gegenteil. Denn durch ihre Lage am Rande der USA, teilweise sich über kanadische Weiten erstreckend, durch ihre schiere Größe, durch ihre “Erhabenheit” (Kant), die mir fast Angst macht, weisen diese Seen weit über die USA hinaus und zeigen dem riesigen Land tatsächlich, teils auch im Wortsinn, die Grenzen auf. Die Welt ist groß und die Welt ist schön, und man kann sie erleben. Das sagen die Great Lakes. 😉

Auf den Fotos: Lake Michigan und zwei seiner Küsten. Auf den letzten beiden Fotos die Sand-Dünen am nördlichen Ufer des Lake Michigan im Silver Lake State Park.

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